Lymphdrainage

Mauelle Lymphdrainage, ©Dan Race - Fotolia.com

Die sanfte Technik der Lymphdrainage

Wenn der Körper vermehrt Wasser einlagert, kann ein Lymphstau (Ödem) und ein sehr unangenehmes Druckgefühl entstehen. Hier kann die Lymphdrainage helfen, mit dem Ziel, diese Wassereinlagerungen zu verringern. Der Lymphfluss,  d.h. der Abfluss der Gewebsflüssigkeit, kann so gefördert und der Druckschmerz gelindert werden.

Wann kann Lymphdrainage helfen?

  • Zur Nachsorge bei Krebs
  • Vor- und Nachsorge bei operativen Eingriffen.
  • Während der Schwangerschaft (Lymphödeme in den Beinen)
  • Schwellungen an Gelenken (z.B. bei rheumatischen Erkrankungen)
  • Bei Wassereinlagerungen in Armen, Beinen und Gesicht (angeborene oder erworbene Lymphödeme)

Der Lymphfluss wird durch eine sanfte Streichmassage mit  rhythmischen, kreisenden und pumpenden Bewegungen – Lymphdrainage – stimuliert. Dadurch kann ein Lymphstau reduziert werden. Dies verbessert den Lymphkreislauf.

Unterstützende Kompression

Bei starken Wassereinlagerungen, sogenannten Ödemen, werden neben der manuellen Lymphdrainage zusätzlich Ödemgriffe angewendet. Diese bewirken eine verstärkte Flüssigkeitsaufnahme durch die Lymphgefäße und die venösen Blutgefäße. Dadurch wird das Gewebe weich.  Zur Unterstützung  und Optimierung der Behandlung kann im Anschluss eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen werden. Dies ist notwendig, um ein “Nachlaufen” des Ödems in das weich gewordene Gewebe zu verhindern.

Der Lymphkreislauf – Transportsystem und Immunabwehr

Der Lymphkreislauf ist wie der Blutkreislauf ein wichtiges Transportsystem in unserem Körper. Er ist an den Blutkeislauf gekoppelt, versorgt und reinigt die Körperzellen und ist für unser Immunsystem verantwortlich. Die Lymphflüssigkeit transportiert Fette und Nährstoffe zu den Zellen und nimmt im Gegenzug Keime, Schadstoffe und Zellabfälle mit, die in den Lymphknoten gereinigt und entsorgt werden. Bei einer Infektion können die keimtötenden Zellen, die in den Lymphknoten sitzen, anschwellen. Da der Abtransport und das Abschwellen der Lymphknoten mitunter etwas länger dauert, kann dieser Prozess nach abklingen der Infektion durch die manuelle Lymphdrainage beschleunigt werden.

Durch Operationen können Lymphgefäße und Lymphknoten zerstört werden, was zu Flüssigkeitseinlagerungen ins Gewebe führen kann. Hier wird die manuelle Lymphdrainage zur Vor- und Nachsorge bei operativen Eingriffen angewendet.

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